Bedauernswerte Medien


Das Internet ist ein gutes Medium, sich zu informieren um nicht der „Zensur“ der Politik und von Manipulation der Zeitungen, Radio und Fernsehen abhängig zu sein. So kann sich jeder informieren, der ein Interesse daran hat. Das ist gut so!

Das ARD-Nachtmagazin hat sich am 11.07.2011 darüber beschwert, dass die Medien bei der Berichterstattung über die Demos von Stuttgart 21 nicht mehr gerne gesehen werden.

Das arme Fernsehen! Es gibt sich doch soviel Mühe, Tatsachen zu verdrehen und keine objektiven und neutralen Berichte zu verbreiten. Da werden Teilnehmerzahlen heruntergerechnet, verdrehte Darstellungen gebracht und friedliche und „biedere“ Bürgerinnen und Bürger als „Aufständische“ und „Terroristen“ hingestellt, weil es die Regierungen so wollen. Müssten nicht, nachdem bekannt wurde, dass die Bahn falsche Zahlen veröffentlicht hatte, die aber für die Vertragsentwürfe wichtig gewesen wären die Medien positiv über die „Wutbürger“ berichten, die doch nur diese Missstände versuchen, offen zu legen.  Jeder weiß, dass immer noch mit Tatsachen hinterm Berg gehalten wird.

Ist es da verwunderlich, dass die „aufrührerische Bevölkerung“ ihre Kameras bei Demonstrationen bereithält und selbst Informationen im Internet verbreitet, die sonst der breiten Öffentlichkeit vorenthalten werden? Die ARD behauptet nun, dass die Demonstranten „unter sich“ sein und nicht mehr auf die „falschen“ Berichterstattungen hören wollen.

Das, was im Artikel „Pressefreiheit – eine Farce“ geschrieben wurde, bekommen immer mehr Menschen mit und ziehen ihre Schlüsse daraus. Verdummung der noch Unwissenden wird eben sehr groß geschrieben. Dies gelingt aber dank moderner Medien nicht mehr uneingeschränkt! Je mehr der Einzelne merkt, dass er an der Nase herumgeführt und falschen Berichten ausgesetzt wird, umso besser informiert er sich im Allgemeinen selbst. Das vermeintliche „Hoheitsrecht“ für Informationen durch die Medien besteht eben nicht mehr. Damit hat die „Massenbeeinflussung“ durch diese auch nicht mehr die Kraft und verliert immer mehr bei den Menschen an Bedeutung.

Franco Rota von der „Hochschule der Medien“ in Stuttgart, ist besorgt, dass bei einem Rückzug größere und kleinere Gruppen sich im Netz verschanzen und nicht mehr der öffentlichen Diskussion offen sind. Welcher Diskussion? Sollen wir nicht alle durch die Medienbeeinflussung „gleichgeschaltet“ werden? Was lernen denn angehende Journalisten dieser Hochschule? Wie sie am besten Tatsachen verdrehen?

Dass Medien gleichgeschaltet sind, merkt man schon an den Tageszeitungen, die landauf landab meist nur dasselbe berichten, oft mit gleichem Text und den dazugehörigen Bildern. Ist es da nicht richtig, selbst für Öffentlichkeit zu sorgen, anstatt diesen Part den Medien zu überlassen und in Kauf zu nehmen, ihnen auf den Leim zu gehen? Einseitige Berichterstattung nach dem Willen von Politik und Konzernen ist nicht erwünscht.

Die ins Netz gestellten Informationen kann jeder, der will, abrufen. Es kann daher nicht die Rede davon sein, dass diese Menschen unter sich sein wollen. Im Gegenteil! Sie hoffen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger diese ehrlichen, oft verzweifelten Berichte auch wahrnehmen.

Fazit: Transparenz kann man von der so genannten „Öffentlichkeit“ aus Medienpropaganda und angeblicher Kommunikation nicht mehr erwarten. Es bleibt nur noch das Netz, um sich aus erster Hand durch Betroffene selbst zu informieren!

 

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Eine Antwort to “Bedauernswerte Medien”

  1. Johann Says:

    @ teddy007
    Deine Informationen sind erstklassig. Hoffentlich werden es bald mehr Leser die sich dem Internet öffnen und sich informieren.
    Habe auch schon zu hören bekommen „was soll ich in einem Blog lesen ich habe ja meine Zeitung“. Es wird dauern diesen Menschen die Augen zu öffnen damit sie auch die anderen Infos kennen lernen, als nur ihre Zeitung.

    Mach weiter so. Wir haben noch viel zu tun, packen wir’s an.

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